Eine Kreditkarte zum Konto bei einer Bank zu bekommen ist nicht sonderlich schwer, sofern man nicht negativ bei der Schufa aufgefallen ist. Wer allerdings einen Eintrag bei der Schufa hat, der bekommt so leicht keine Kreditkarte. Die einzige Möglichkeit die in diesem Falle bleibt, ist die wieder aufladbare Kreditkarte, auch Prepaid Kreditkarte genannt (weitere Informationen zu der Visa Prepaid Karte finden Sie hier).
Die Kreditkarte wird als so genannte Guthabenkarte geführt, das heißt, man kann einen bestimmten Betrag auf die Karte einzahlen und wenn dieser Betrag ausgegeben wurde, dann sind keine weiteren Zahlungen mit der Karte mehr möglich. So soll verhindert werden, dass noch mehr Schulden gemacht werden oder der Kontoinhaber in die Schuldenfalle läuft. Viele deutsche Banken verlangen sehr hohe Gebühren, wenn es um wieder aufladbare Kreditkarten geht. Einfacher ist eine Prepaid Kreditkarte im Ausland zu beantragen. Wer das machen möchte, der sollte einige Dinge beachten.
Grundsätzlich sollte man immer selbst in das Land fahren, in dem das Konto eröffnet und die Kreditkarte beantragt werden soll. Wer auf einen Vermittler setzt, der zahlt horrende Summen und kann am Ende Pech haben und ohne Kreditkarte dastehen. Die meisten Vermittler suchen die Banken im Ausland aus, bei denen sie die höchsten Provisionen kassieren und das geht zu Lasten des Kunden. Wenn es um eine wieder aufladbare Kreditkarte geht, sind generell alle Banken in Westeuropa und in den Ländern zu empfehlen, in denen der Euro als Zahlungsmittel gilt.
Nicht zu empfehlen sind unter anderem alle osteuropäischen Länder, Japan, Afrika, Südamerika und Asien. Wer zum Beispiel in Nigeria oder China ein Konto eröffnet und eine wieder aufladbare Kreditkarte dazu bekommt, der kann damit keine Onlinegeschäfte tätigen, da viele Unternehmen und Geschäfte diese Karten nicht akzeptieren. Bei einer wieder aufladbaren Kreditkarte aus Holland, Frankreich oder Belgien ist das aber kein Problem.