Versicherungsmakler können ihren Kunden Angebote von mehreren Versicherungen unterbreiten. Sie arbeiten freiberuflich und bekommen von den Versicherungen, für die sie arbeiten, für jeden Anschluss eine Abschlussprovision. Der Kunde erhält hier normalerweise mehrere kostenlose Vergleichsangebote unterschiedlicher Versicherungen.
Der Versicherungsmakler ist kein geschützter Begriff, so das sich dahinter auch unseriöse Anbieter verbergen können.
Der gute und seriöse Versicherungsmakler sollte in der Lage sein, alle Fragen des Interessenten ausführlich und sachliche zu beantworten. Die erstellen Angebote sollten dem Kunden schriftlich vorgelegt werden. Der gute Makler drängt nicht zum sofortigen Abschluss, sondern lässt seinen Kunden Zeit zum überlegen. Nach den jetzigen geltenden gesetzlichen Bestimmungen haftet der Versicherungsmakler für eine nachgewiesene Falschberatung. In der Regel unterschreibt der Kunde auf einem extra Blatt, dass er fachlich richtig beraten wurde. Hier sollte vor der Unterschrift der Text genau gelesen werden.
Ein Versicherungsmakler arbeitet nie für alle Versicherungen, so dass es sinnvoll ist, sich darüber hinaus noch andere Angebote einzuholen. Hierzu kann auch das Internet eine gute Hilfe sein.
Geht es um die Erstellung einer gesamten Versicherungspalette (besonders für junge Leute), dann ist es in der Regel besser, wenn hierfür ein Versicherungsberater in Anspruch genommen wird. Hier handelt es sich um einen staatlich geprüften Fachmann für Versicherungsfragen, der für seine unabhängigen Auskünfte ein Honorar verlangt. Die Versicherungsberater verkaufen, bzw. vermitteln normalerweise keine Versicherungen, sondern beraten nur.
Nach einer solchen Beratung können dann die Angebote vom Versicherungsmakler besser eingeschätzt werden.