Automatisierte Prozesse innerhalb einer langen Produktionskette sind nicht nur effektiv, sondern bewirken auch eine Senkung der Kosten. Das Personal kann um ein Vielfaches minimiert werden, sodass das eingesparte Kapital mit einer langfristig höheren Rentabilität gewinnbringend in andere Projekte, wie beispielsweise eine Unternehmensexpansion, investiert werden kann.

Rund 3,9 Milliarden Dollar sollen eingespart werden

Der japanische Elektronikhersteller Canon, der unter anderem auch Druckertoner (Druckerzubehör von Canon bei Toner-Channel.de) herstellt, entdeckt für sich die Vorzüge einer automatisierten Produktion und strebt nun das Ziel an, bis zum Jahr 2015 3,9 Milliarden Dollar durch die Automatisierung von Produktionsketten einzusparen. Aus der japanischen Zeitung “Nikkei” war zu entnehmen, dass diese Veränderungen innerhalb der Produktion eine Reaktion auf den starken Yen und den Wettbewerb seinen. Wie stark die Streichung von Stellen letztendlich fokussiert wird, bleibt vorerst noch offen.

Automatisierung nicht nur in Japan geplant

Der “Nikkei” berichtet weiter, dass Canon bereits in einer japanischen Fabrik, die Druckertoner herstellt, Roboter einsetzen würde. Dieser Trend hin zur Automatisierung solle nun auch in Europa und den USA Einzug halten. Der Hersteller von Elektronikprodukten möchte durch diese Maßnahme erreichen, dass der Automatisierungsgrad auf rund 90 Prozent gesteigert wird. Derzeit liegt der Grad der Automatisierung zwischen 70 und 80 Prozent. Aus diesem Grund soll in den USA im Bundesstaat Virginia eine Fabrik umgerüstet werden. Zudem soll in Europa schon im Jahr 2012 eine neue, komplett automatisierte Anlage für die Herstellung neuer Modelle und den dazugehörigen Druckertoner in Betrieb genommen werden.

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