Schokolade wird von den meisten als überflüssiges Nahrungsmittel vermieden – als Dickmacher, der zu viel Fett und Zucker enthält. Doch es gibt eine gute Nachricht für alle Schokoladenliebhaber: In Maßen genossen, kann Schokolade sogar das Herzinfarktrisiko senken.

Positive Auswirkungen von Schokolade

Laut einer britischen Studie, die auf sieben Untersuchungen mit mehr als 114.000 Teilnehmern beruht, wirkt sich das im Kakao enthaltene Flavonol positiv auf die Gesundheit aus. Flavonol bindet freie Radikale, die ansonsten zellschädigend wirken würden. Aus diesem Grund verringert sich das Herzinfarktrisiko bei Menschen, die regelmäßig Schokolade naschen, um bis zu 37 Prozent. Auch treten bei ihnen weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf als bei Menschen, die Schokoladen völlig vermeiden. Auch das Risiko eines Schlaganfalls verringert sich bei Schokoladenliebhabern um fast ein Drittel. Außerdem soll Schokolade den Alterungsprozess verlangsamen und die Gefäßverkalkung abbremsen.

Der Schlüssel ist Mäßigung

Die Ergebnisse dieser Studie sollen jedoch keineswegs zum hemmungslosem Schokoladenkonsum anstiften. Man sollte nicht vergessen, dass Schokolade trotz ihrer positiven Effekte sehr kalorienreich ist und bei übermäßigem Konsum zur Gewichtszunahme und deren negativen Begleiterscheinungen führt. Auch sind beim Genuss von Schokolade dunklere Sorten vorzuziehen, da diese mehr Kakao enthalten. Der Kakaoanteil sollte möglichst über 70 Prozent liegen. Bei heller bzw. Milchschokolade werden die gesundheitsfördernden Flavonoide im Herstellungsprozess leider ausgewaschen, so dass die positiven Eigenschaften verloren gehen. Für Schokolade gilt also das gleiche wie für viele andere Lebens- und Genussmittel: In Maß und Ziel genossen, wirkt sie sich positiv auf die Gesundheit aus – von übertriebenem Verzehr ist jedoch abzuraten!