Immer wieder tauchen Spam E-Mails auf, die Kreditkarteninhaber zum Verifizieren der Kreditkarten (Visa oder Mastercard) auffordern. Wichtig ist für Kunden, zu beachten, dass sie solchen Mails keinerlei Aufmerksamkeit schenken. Niemals sollten die Kunden ihre Karte und die dazugehörige PIN gemeinsam aufbewahren und demzufolge auch nicht abrufen lassen. Schon gar nicht online. Die Kreditkarteninstitute wenden sich per Post an ihre Kunden, gezielt und nicht über einen überall und jederzeit knackbaren Server.

Professionalität der Kreditkartenjäger

Weiterhin muss man wissen, dass Kreditkartenjäger sehr professionell vorgehen. Jeder dieser Betrüger bedient sich einer anscheinend exakten deutschen Email als Absenderadresse. Schaut man dabei aber genauer hin, entdeckt an viele Fehler. Gerät man aber in Panik, weil man vermutet, dass irgendetwas mit der Kreditkarte nicht stimmt oder man wenig Zeit hat, dann gerät man sehr schnell in die Fänge und Maschen der Trickbetrüger. Besonders schnell lassen sich solche Tricks daran erkennen, wenn dieser Personenkreis einen Anhang im HTML Format mitschickt. Welche ernst zu nehmende Bank würde persönlichste Daten per Mail durch die Gegend schicken? Was soll dann das HTML Formular im Anhang? Es hat einzig und alleine die Funktion die Prüfung der Angaben auszuschalten. Denn hat man es einmal angeklickt, baut sich lokal eine Website auf, die verhindert, dass der eigenen Browser einen Fake Check durchführen kann. Hat man die Seite mit den Daten erst einmal mit ok bedient, sieht an, dass sich dann erst eine echte z.B. Visa Seite öffnet. Versucht man nun den Spieß herumzudrehen und die Absenderadresse herauszufinden, merkt man sehr schnell, dass sie nicht existiert, dass sie nicht gefunden werden kann. Einzig die IP Adressen der Website kann man kopieren und suchen. Dann bekommt man weite Augen, weil sich herausstellt, dass der Absender irgendwo in China hockt und dann überlegt man erst, was wohl eine Bank in China mit diesen Daten anfangen möchte. Bis diese Gedankengänge durchlaufen sind, ist das Konto schon längst abgeräumt und man bekommt noch weitere Augen beim Staunen.

Irreführende Meldungen

In den falschen E-Mails stecken auch oft Behauptungen. Zum Beispiel verlautet dort, dass die Karte gesperrt wurde und man die Daten Angabe zum Entsperren angeben sollte. Welch Irrsinn! Andere Betrüger gebrauchen die Betrugsmasche, zu behaupten, dass ein Bezahlvorgang nicht richtig geklappt hat. Um den Bezahlvorgang richtig einzugeben und zu aktivieren, solle man auf einen Link klicken, der alles korrigiere. Dieser Link führt jedoch auf eine mit einem Schadcode versuchte Internetseite. Durch diese kann sich der Schädling unbemerkt durch das Drive- by-Downloadtool einnisten.

Hier ein weiterer Artikel zum Thema Spam Mails.


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