In den Zeiten der wirtschaftlichen Krise, wo jeder Angst vor einem Arbeitsplatzverlust hat, reicht ein Job meist nicht mehr aus, um die Familie zu ernähren.
Eine zusätzliche Einnahme muss her, es muss sich ein Zweitjob gesucht werden. Doch nicht nur chronischer Geldmangel ist ein Grund für die Suche nach einer zweiten Einkommensquelle. Die Gründe sind vielfältig und reichen von Arbeitsplatzverlust bis hin zu sinnvoller Beschäftigung. Derzeit müssen oder wollen knapp 7 Millionen Bundesbürger einen Zweitjob ausüben. Momentan sind ca. 50 % der Minijobber zwischen 30 und 55 Jahre alt. Um für eine zusätzliche Einnahme in der Haushaltskasse zu sorgen, sind der Einzelhandel und die Gastronomie beliebte Branchen.

Um eventuellen Streitigkeiten mit dem Hauptarbeitgeber vorzubeugen, sollte dieser vorab über den Zweitjob informiert werden. Ablehnen darf der Arbeitgeber sowieso nur in begründeten Fällen. Dies wäre z. B. der Fall, wenn der Arbeitnehmer eine tägliche Arbeitszeit von zehn Stunden überschreitet oder die Qualität der Hauptarbeit leiden würde. Bei Missachtung dieser Vorgabe kann es schnell zum Arbeitsplatzverlust der Hauptarbeit kommen.

Die meisten Zweitjobs fallen unter die Kategorie der Minijobs. Diese bieten den Vorteil, dass der Mitarbeiter seinen Lohn erhält, ohne dafür Abzüge für Steuer oder Sozialversicherung zahlen zu müssen. Der Arbeitgeber hingegen muss pauschal 30 % abführen. Ein Minijobber kann auf monatlich auf eine zusätzliche Einnahme von bis zu 400 Euro kommen. Dabei hat er dieselben Rechte wie jeder Vollzeitbeschäftigte der Firma, d. h. er hat ein Anrecht auf Urlaub und bekommt bei Krankheit seinen Lohn weiter gezahlt.

Im Internet finden sich viele Angebote, die Suchenden ein zusätzliches Einkommen versprechen. Viele von ihnen sind leider nicht so seriös, wie sie erscheinen. Ein guter Tipp von Freunden oder der Gang zum Arbeitsamt sind deshalb oft die sinnvollere Alternative. Ein guter Tipp sind auch Portale wie meinChef.de, auf denen man sich über seinen potentiellen Arbeitgeber vorab informieren kann.