Trotz hervorragender Trinkwasserqualität deutscher Leitungswässer tauchen immer wieder Stoffe in unserem Trinkwasser auf, die dort nicht hingehören. Schwermetalle aus den Rohrleitungen, Pestizide und Herbizide aus der Landwirtschaft und auch Hormone und viele andere Substanzen, die für unsere Gesundheit nicht förderlich sind, werden in Studien immer wieder in gefährlichen Dosen nachgewiesen.

Dabei machen die Wasserwerke was sie können. Doch all diese Stoffe auzufiltern ist bei den technischen und finanziellen Gegebenheiten einfach nicht möglich. Da auch Flaschenwasser nicht viel besser ist, bleibt dem Verbraucher nur die Möglichkeit sein fürs Trinken benötigte Wasser selbst herzustellen. Sogenannte Umkehr-Osmose-Anlagen sind dabei die momentan beste Alternative.

Eine Osmose-Anlage filtert dabei mithilfe einer halbdurchlässigen Membran alle Teile aus dem Wasser heraus. Nur die kleinen Wassermoleküle dringen durch die Membran und werden dann gesondert aufgefangen. So erhält man nahezu 100 % reines Wasser. Schon seit Jahrzehnten wird diese Technik in der Nasa, im Militär und in der Industrie verwendet. Nun sind auch zahlreiche Osmose-Anlagen für den Privatverbraucher erhältlich.

Bei der Wahl einer Osmose-Anlage um reines Wasser herzustellen, sollten sich Verbraucher ausführlich beraten lassen, denn sowohl in der Qualität als auch in der erforderlichen Leistung gibt es erhebliche Unterschiede. Als Leittipp gilt zu beachten, dass man die Finger besser von Billigangeboten lassen sollte. Doch utopische Summen bis in die Tausende von Euro braucht auch hier niemand auszugeben. Ein gutes Mittelmaß ist wohl auch hier der gesunde Weg. Wichtig ist, dass der Osmose-Verkäufer dem Kunden eine ausführliche Beratung zukommen lassen kann und ihn über wichtige Details aufklärt. Bei einem guten Service sollte das natürlich in einem persönlichen Gespräch passieren und dem Kunden dafür keine Kosten gestellt werden.