Kaminofen erzeugt gemütliches Ambiente
Fast jedes Haus und viele Wohnungen sind wieder mit einem eigenen Kaminofen ausgestattet. Mit dem Aufkommen der Zentralheizungsanlagen wurden viele Kachelöfen aus den Haushalten entfernt. Heute werden die Öfen natürlich eher als zusätzliche Wärmequellen genutzt, aber kaum jemand will auf die besondere Gemütlichkeit, die so ein Ofen verbreitet, verzichten.
Richtig heizen
Allein der Geruch, wenn trockenes Holz im offenen Kamin Feuer fängt, ist schon ein Erlebnis. Dazu kommt noch das verheißungsvolle Knistern und Lodern und man entspannt sich. Doch vorher ist einiges zu beachten: Nur wirklich trockenes und unbehandeltes Holz verbreitet diese Atmosphäre. Weiteres gibt es auch gesetzlich verankerte Richtlinien, die regeln, was man in seinem Holzofen verbrennen darf, und was nicht. Wer glaubt, dass heizen gleich heizen ist, Hauptsache es brennt, liegt völlig falsch.
Was darf in den Kamin?
Im eigenen Interesse sollte man nur unbehandeltes und trockenes Holz in Wohnräumen heizen. Wer schon einmal irrtümlich ein noch feuchtes Stück Brennholz verheizen wollte, weiß, dass zum einen das Holz nicht zu brennen beginnen will. Wenn dann der Funke doch endlich überspringt, gibt es nur beißend stinkenden Rauch, der durch die entwickelten Gase sogar gesundheitsgefährdend ist. Praktisch sind auch Pellets oder die aus gepressten Holzfasern hergestellten Holzbriketts. Sie sind in jedem Baumarkt erhältlich, man kann sie sogar in Wohnräumen gut und dekorativ lagern, denn sie verursachen weniger Schmutz als das natürliche Kaminholz.
Was darf nicht in den Kamin?
In einem Kaminofen hat nichts außer dem oben erwähnten trockenen und unbehandeltem Holz zu suchen. Kein wie auch immer behandeltes Holz sollte verbrannt werden, da es umweltschädigende Gase und Stoffe beim Verbrennen entwickelt.