Schmuck, einer der schönsten Luxusartikel, will überlegt gekauft sein. Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin sind kostbare, teure Materialien. Der Preis soll also in einem angemessenen Verhältnis stehen. Die handwerkliche Fertigung muss in der Preisgestaltung ebenfalls berücksichtigt werden. Nicht zuletzt spielen auch modische Aspekte eine Rolle. Wird Schmuck bei einem niedergelassenen Juwelier gekauft, kann man in aller Regel davon ausgehen, dass die Qualität in Ordnung ist. Dies trifft auch für renommierte Onlineshops zu. Beim Schmuckkauf, ob im Ladengeschäft, im Internet oder privat, ist es trotzdem empfehlenswert, die Schmuckstücke auf ihre Qualität zu untersuchen und zu prüfen.
Für Goldschmuck gilt die Regelung, dass der Schmuck gestempelt sein muss. Gold ist ein relativ weiches Metall, das in seiner Reinform nicht zu Schmuckstücken verarbeitet werden kann. Es wird in einer sogenannten Legierung verarbeitet. Härtere Metalle werden beigemischt, um Gold formstabil zu machen. Der Goldanteil in der Legierung ist in der Stempelung dokumentiert. Gold mit der Stempelung 750 bedeutet zum Beispiel, dass pro Tausend Anteile 750 Anteile reines Gold enthalten sind. Daraus wird sehr hochwertiger Goldschmuck hergestellt. Eine andere, ebenfalls gebräuchliche Maßeinheit ist Karat. 750er Gold entspricht 18 Karat. Noch höhere Goldanteile befinden sich in den Legierungen Gold 833 und Gold 916. Qualitativ gut sind auch Schmuckstücke mit einem Goldgehalt von 585 Anteilen in der Legierung. Ein seriöser Schmuckhändler liefert die Schmuckstücke mit einem Zertifikat aus, das die Echtheit bescheinigt.
Je nach Metallbeimischung kann der Goldton variieren. Enthält die Legierung Kupfer, entsteht ein warmes Rotgold. Ein reines Gelbgold entsteht durch Beifügung von Silber und Kupfer. Mit einer Legierung, die Palladium enthält, lässt sich Weißgold herstellen. Bestimmte Herstellungsländer bevorzugen gewisse Farbtöne. Schmuck aus der Türkei wird häufig aus Rotgold hergestellt.