Die Wahl des richtigen Beamers ist oft schwieriger als man denkt. Man muss sich genau überlegen, für was der Beamer benötigt wird und genau das sollte man dann beim Kauf beachten. Wird zum Beispiel ein Beamer hauptsächlich für Präsentationen benötigt, so kann man ruhig Abstriche in Sachen Farbtreue machen, jedoch muss dieser dann sehr viel Helligkeit liefern.
Meistens wird der Beamer an der Decke platziert und dadurch ergibt sich ein schräger Einfallwinkel auf die Projektionsfläche. Man sollte also darauf achten, dass der Beamer eine Trapez-Korrektur beherrscht. Dadurch wird eine Verzerrung des Bildes auf der Projektionsfläche ausgeglichen. Um langwierige Justierungen bei jedem Start des Beamers zu vermeiden, sollte dieser auch über einen Profilspeicher verfügen.
Beamer für das Heimkino
Bei einem Beamer für das Heimkino ist das jedoch genau umgekehrt. Da der Raum meistens sowieso abgedunkelt wird, kann man auf einen hohen Helligkeitswert verzichten, jedoch sollte die Bildschärfe und die Farbtreue stimmen. Da die Lampen der Beamer sehr viel Wärme abstrahlen, benötigen diese auch leistungsstarke Lüfter, die jedoch den Kinoabend sehr schnell stören können. Deshalb haben Beamer den sogenannten Eco-Modus. In diesem lassen sich die Lampen mit reduzierter Leistung betreiben - dadurch wird weniger Wärme erzeugt und der Heimkinoabend wird gleich viel ruhiger. Nebenbei erhöht sich die Lebensdauer der Lampen beträchtlich und da diese im Nachkauf sehr teuer sind, sollte auf einen schonenden Umgang mit dieser geachtet werden.
Woher kommt das Bild?
Diese Frage sollte man sich ebenfalls stellen, da nicht alle Beamer die selben Eingänge haben. Also schaut man vor dem Kauf des Beamers was für ein Gerät das Bild liefern soll und was für ein Eingang benötigt wird.
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