Immer wieder ist die Rede von RAM oder Hauptspeicher, wenn es um die Leistungsfähigkeit von Computern wie PCs, Smartphones, oder Spielekonsolen geht. Was genau aber macht dieser Speicher? Wo ist der Unterschied zu einer Festplatte, die doch auch ein Speicher ist?

Der Unterschied ist folgender: Auf der Festplatte werden in erster Linie Daten in Form von Dateien gespeichert. Diese Daten sind Programme, die der Nutzer bei Bedarf starten kann, oder Dokumente. Dokumente sind nicht nötigenfalls mit Office-Software erstellte Schriftstücke, auch Ton-Dateien wie MP3s und Videos oder Bilder sind Dokumente. Auf der Festplatte gespeicherte Daten sind permanent gespeichert, wenn man den Computer ausschaltet sind diese Daten im Normalfall noch vorhanden wenn man ihn das nächste Mal hochfährt.

Im RAM (Random Access Memory) Speicher eines Computers verhält sich das anders, dieser ist ein flüchtiger Speicher. Beim Herunterfahren des Rechners verfallen alle im RAM Speicher vorgehaltenen Daten. Im RAM wird das gespeichert, was Computer und Betriebssystem zum Funktionieren brauchen, sowie der Programmcode aktuell gestarteter Programme. Der Zugriff auf den RAM Speicher erfolgt um ein vielfaches schneller als Festplattenzugriffe.

Technisch kann man sich das als Endlosschleifen von Einsen und Nullen vorstellen. DRAM besteht aus vielen kleinen Kondensatoren plus Ansteuertransistor. Solange Strom durchfließt, kann der Arbeitsspeicher sehr schnell viele Abfolgen von Nullen und Einsern, also An/Aus abspeichern und genauso schnell auch wieder ausgeben. Viele kleine Kondensatoren, die sich aufladen und bei Bedarf die Ladung wieder abgeben. Es sind schätzungsweise Millionen von diesen auf einem kleinen Speicherchip vorhanden und dazu kommen noch kleine Controllerschaltkreise, die verwalten, welcher Speicherchip welche Information hält. Vereinfacht gesagt ist dies auch schon die ganze Funktionsweise.