Winterzeit – Unfallzeit! Doch nicht nur auf glatten Straßen kann etwas passieren, auch im Winterurlaub auf der Skipiste kann es zu Unfällen kommen. Damit der Unfall nicht zum Finanzproblem wird, müssen Winterurlauber nicht nur auf die richtige Ausrüstung wert legen, sondern auch rechtzeitig überprüfen, ob sie einen ausreichenden Versicherungsschutz haben.

Die Wintersaison hat begonnen, jedes Jahr zieht es Millionen Deutsche Richtung Alpen um dort die Schneegarantie zu nutzen und die Skipisten unsicher zu machen. Dabei kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz, bei Hüttengaudi und Glühwein. Doch dass sich der Spaß schnell in bitteren Ernst wandeln kann, müssen jedes Jahr Tausende von Skifahrern feststellen, denn auf den Pisten kommt es regelmäßig zu schweren Unfällen, die durch Leichtsinnigkeit und rücksichtslose Fahrweisen erzeugt werden.

Damit zu dem persönlichen Drama nicht noch ein finanzielles hinzukommt, sollten Winterurlauber vor Reiseantritt ihren Versicherungsschutz überprüfen. Denn egal ob sie den Unfall verursacht haben oder selbst zu Schaden gekommen sind, ist es wichtig die richtige Versicherung zu haben, so werden finanzielle Risiken von Anfang an vermieden. Besonders wichtig ist die private Haftpflichtversicherung für Wintersportler. Sollte es zu einem Unfall kommen, wird die Versicherung für die Folgekosten aufkommen. Und die können hoch sein, besteht der Geschädigte auf Schadensersatz, Schmerzensgeld und die Kosten für die ärztliche Behandlung.

Ski- und Snowboardfahrer sollten zusätzlich über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken, im Falle eines Unfalls kann es passieren, dass der Geschädigte seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann. In diesem Fall der Erwerbsunfähigkeit und Invalidität haftet die Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Police wird von Verbraucherschützern sehr empfohlen, da diese im Ernstfall Versorgungslücken schließen kann und Sicherheiten bietet. Nur etwa jeder sechste Bundesbürger hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, die nicht nur für den Winterurlaub, sondern im ganzen Jahr wichtig ist.

Wen es im Winter in die österreichischen Alpen, nach Italien oder sogar Norwegen zieht, sollte nicht auf die Auslandskrankenversicherung verzichten. Diese günstige Absicherung ist schon für sechs Euro pro Jahr zu bekommen und erleichtert den Krankheitsfall im Ausland ungemein, da die Kosten für medizinische Behandlungen und den Rücktransport übernommen werden. Ob die Kosten für die Bergung nach Pistenunfällen auch von der Versicherung getragen wird, sollten Wintersportler im Vertrag nachlesen und gegebenenfalls eine Zusatzversicherung abschließen.